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IHR Tischler GmbH & Co.KG
Thomas Scheibe
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gut sieht´s aus... :D

Administrator Administrator 10. März, 2012 |

Tischler oder Schreiner?

Der Tischler

Je nach Region des deutschen Sprachgebietes hat diese Art Handwerker einen anderen Namen. Nach dem Wortatlas der deutschen Umgangssprachen, Bern/München 1977, Karte 20, ist die regionale Verteilung wie folgt:

* in Nord-, West- und Ostdeutschland, Österreich und Südtirol sagt man Tischler

* vereinzelt im Ruhrgebiet, in Hessen, im Saarland, in Rheinland-Pfalz, in Baden-Württemberg und Bayern, sowie in der Deutschschweiz und Westösterreich (insbesondere Vorarlberg) sagt man Schreiner.


Das Wort Schreiner leitet sich von Schrein (=Truhe, Sarg, Kiste, Schrank) ab, während das Wort Tischler von Tisch abgeleitet wird, wobei zu beachten ist, dass man damals unter einem Tisch eine Kiste verstand (daher auch die alternativen Berufsbezeichnungen Kistler bzw. “Kistner”). Kunstschreiner werden seit dem 17. Jahrhundert auch Ebenisten genannt.

 

 

Geschichtliches

Ein altes und sehr angesehenes Handwerk, welches schon früh in einer Zunft seine erste Ordnung mit Lehrling, Geselle und Meister fand, und den kreativen Berufen zugeordnet ist, spiegelt sich im deutschen Tischlerberuf wider. Das einstige Berufsimage jedoch, das etwa der Ein-Mann-Möbelherstellungsbetrieb des Meisters Eder in der Fernsehserie „Pumuckl“ verkörpert hatte, beginnt sich mehr und mehr aufzulösen. Tatsächlich haben die bundesdeutschen Schreinereien/Tischlereien nurmehr rund 8 % Anteil am Möbelmarkt. Die Industrialisierung und der damit verbundene technische Fortschritt im Maschinenbau und die Veränderung neuer Werkstoffe haben das Berufsbild merklich verändert. Dazu zählt auch die Fertigungstechnik CNC.

In den 1980er und 1990er Jahren rangierte der Beruf dauerhaft unter den beliebtesten Ausbildungsberufen. Seit etwa fünf Jahren jedoch sind die Zahlen von Auszubildenden und von Ausbildungsbetrieben bundesweit um nahezu 50 % zurückgegangen. Ursachen liegen in den sich verändernden Ausbildungswünschen der Jugendlichen und in der wirtschaftlich schwierigen Situation der Ausbildungsbetriebe.


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